Farben des Winters

Tiefer Grund voraus

Manche nennen ihn den Balkon der Sächsischen Schweiz, andere den schönsten Gipfel des Elbsandsteingebirges. Die Sicht vom Brand soll inspirierend sein.

Wanderung zum Lago Pellaud im Nationalpark Gran Paradiso (Valle d’Aosta)

Startpunkt der heutigen Wanderung ist das idyllische gelegene Rhêmes-Notre-Dame im Rhêmes-Tal, einem Nebental des Aostatals.

Eines darf kein Besucher des Aostatals vergessen: einen Abstecher in den größten Naturschutzpark zu Füßen des Gran Paradiso. Von kurzen Spaziergängen bis hin zu ausgedehnten Mehrtagestouren bietet der Nationalpark nicht nur Raum für Mensch und Natur, sondern weiß mit einer besonderen Seltenheit aufzuwarten.

Aufstieg Zum Colle Pinter-Pass (Valle D’Aosta)

Mächtige Berge jenseits der 2.000-Meter-Marke heben sich über das Aostatal.

Wanderung vom Refugio Alpenzu und den Pass des Colle Pinter durch die bezaubernde Bergwelt des Aostatal bis nach Crest. Länge: knapp 10km

Wanderung zum Rifugio Alpenzu (Valle d’Aosta)

Vom Refugio Alpenzu erhasche ich einen Blick zurück ins Lystal, einem Nebental des Aostatals in Italien.

Wanderung von Gressoney-Saint-Jean zum Rifugio Alpenzu, einer kleinen Walsersiedlung auf 1.700 Meter Höhe im Aostatal. Länge: knapp 4km

Auf dem Hermannsweg – Tag 2

Von Oerlinghausen zum Hermannsdenkmal (19km)
Der nächste Morgen überrascht mich mit Veränderungen. Über Nacht sind die Temperaturen von gestern Abend 25 auf heute nur noch 8 Grad gesunken. Dicke, schwere Wolken hängen am Himmel aus denen es hin und wieder regnet. Die Eisheiligen haben Einzug gehalten und mit aller Erbarmungslosigkeit meine kurze Hose in die unterste Ecke des Rucksacks verbannt. Das war zwar abzusehen (ein Hoch auf die präzise Wettervorhersage) fühlt sich aber dennoch echt unschön an. Es ist kalt und mir friert’s. Höchste Zeit also, den Wanderstiefel zu schnüren und die heutigen Kilometer mit etwas mehr Tempo anzugehen.

Auf dem Hermannsweg – Tag 1

Von Bielefeld nach Oerlinghausen (15km)
Die Stadt Bielefeld, den Startpunkt meiner Wanderung auf dem Hermannsweg im Teutoburger Wald, erreiche ich nach gut 2,5 Stunden mit dem Zug. Wie bei allen Großbahnhöfen scheint auch dieser das typische Klima von Reisenden, Verwirrten und Drogendealern in sich zu vereinen. Ein bißchen Uringeruch und Taubenkacke noch dazu: voila, fertig ist der erste Eindruck. Der wird auch nicht besser, als ich den Bahnhof eiligen Schrittes in Richtung Vorplatz verlasse. Erst die Fußgängerzone in der Stadtmitte weiß mich mit den beiden sehenswerten Kirchen umzustimmen.

Als ich endlich nach 3 Kilometern die Burg auf dem Sparrenberg erreiche, bin ich jedoch vollends versöhnt. Der Ausblick von eben dieser läßt mein Wanderherz höher schlagen. Grüne Wälder, Sonnenschein von blauem Himmel und eine Hochzeit, die auf der Burg gefeiert wird. Na wenn das mal keine guten Aussichten für die nächsten drei Tage sind.

Tolkien’s Mittelerde liegt eigentlich in Böhmen

Die Wolken hängen tief. Ihr Grau drückt aufs Gemüt und lässt die Luft schwül und schwer werden. Grillen zirpen, Mücken schwirren hektisch im Unterholz und Vögel suchen Schutz in dichten Bäumen. Als ahne die Natur, dass sich etwas anbahnt und näher rückt. Ich ahne es nicht. Trotz der Wetterwarnungen wage ich mich in die Untiefen der Böhmischen Schweiz im Elbsandsteingebirge, genauer in die Edmundsklamm nahe Hrensko. Von einem Schauer lasse ich mich doch nicht erschrecken, habe ich doch schon größere Wetterunbilden überstanden.