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Spanien

Für all jene, die bereits gefühlte Tausendmal auf der Insel waren, aber auch solche, die Lust haben, Mallorca für sich ganz neu zu entdecken: Das Magazin „Mallorcas Schöne Seiten“ entführt den Leser in bekannte aber auch völlig unbekannte Ecken der Mittelmeerinsel.
Ehrlich gesagt hielt sich meine Vorfreude auf einen Trip zur deutschesten aller spanischen Inseln bisher in Grenzen. Ich verband einfach zu viel Negatives mit Mallorca. Ballermann, Saufgelage und Rumgeprolle sind jetzt auch nicht die heißesten Kandidaten, um eine Insel als "Urlaubsparadies" zu bezeichnen. Dennoch ließ ich mich überreden – zum Glück. Und am Ende kam dann doch alles ganz anders...
Wem der Teide als höchster Gipfel Teneriffas und ganz nebenbei auch noch Spaniens höchster Punkt zu überlaufen ist, der findet in der umliegenden Caldera genug Alternativen, die es sich zu erwandern lohnt. So zum Beispiel den Gipfel des Guajara, der mit 2.718 Höhenmetern und einer tollen Aussicht aufwarten kann. Eine 11 Kilometer lange Wanderung auf den Kanaren.
Was soll ich sagen. Ich bin wieder zu Hause. Irgendwie. Halbwegs zumindest. Die andere Hälfte streift noch durch die Meseta oder beschaut sich eine der vielen kleinen Kirchen, dies- und jenseits des Weges, atmet die Spiritualität des Ganzen oder baumelt irgendwo im Nirgendwo.
Endlich! Das Ziel. Santiago de Compostela. Gefühlt aus allen Richtungen strömen die Pilger in die seit Wochen heiß ersehnte und damit erlösende Stadt. Doch bevor ich mich an der Ausgabestelle der Pilgerurkunde anstellen kann heißt es noch ein letztes Mal ein paar Kilometer pilgern.
Kurz vor Schluss wird es nochmal bergig. Santiago de Compostela will schließlich auch ein bißchen erkämpft werden. Die Zahl der Pilger mehrt, die Strecke zieht sich. Doch noch sind es ein paar Kilometer...
Der Vergleich mit einem Porsche in Bezug auf den Jakobsweg mag zwar komisch erscheinen, macht aber insofern Sinn, dass die letzten Kilometer nur so vorbei rasen. Galizien bündelt die Eindrücke und macht das Ende spannend. Zumindest aus geschichtlicher Sicht.
In Summe sind es mittlerweile knapp 670 Kilometer, die der Jakobsweg von St.-Jean-Pied-de-Port dauert. Höhepunkte und Tiefschläge, Berge und Täler. Doch immer wieder ist er abwechslungsreich und vor allem geschichtlich. Aber auch persönlich. Ein Abenteuer.

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