Schlagwort: Reisen

Lesetipp: „Couchsurfing in China“ von Stephan Orth

Vorzugsweise reist er in Länder, die das Auswärtige Amt als gefährlich einstuft. Als wäre das nicht Abenteuer genug, verbringt Stephan Orth die Nächte nicht in Hotels oder Herbergen, sondern zu Hause bei und zusammen mit den jeweiligen Bewohnern. Das Ganze nennt sich Couchsurfing, ist nicht ganz unumstritten, ermöglicht aber einen tiefen Blick in den Lebensalltag der Einwohner. Und ist außerdem äußerst kurzweilig und amüsant.

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Cover des Buches „Comeback mit Backpack“ von Gitti Müller // © Malik, Pieper Verlag, 2017

Buchtipp: „Comeback mit Backpack“ von Gitti Müller

Gibt es eigentlich eine Altersgrenze fürs Backpacking? Verändert ständige Erreichbarkeit und überall verfügbares Internet unser Verständnis vom Reisen mit dem Rucksack, dem Backpack? Antworten gibt das äußerst kurzweilige Buch „Comeback mit Backpack“ von Gitti Müller, welches bei Malik erschienen ist.

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„Crashtest“ von Andreas Spaeth

Ich gebe es zu, ich mag das Fliegen an sich nicht. Allerdings würde ich jetzt auch nicht so weit gehen, zu behaupten, ich hätte richtige Flugangst. Es ist vielmehr das ungute Gefühl in einer Höhe zu reisen, in die der Mensch nicht gehört. Mich dem Können und Sachverstand des Piloten ausliefern zu müssen und im Notfall nicht eingreifen zu können – das ängstigt mich zwar etwas, dennoch steige ich hin und wieder in ein Flugzeug und reise damit. Denn alle Statistiken behaupten eines: Fliegen ist die sicherste Art des Reisens. Doch warum passieren dann immer wieder Unglücke? Warum stürzen Flugzeuge ab? Antworten darauf hat Andreas Spaeth zu sammeln versucht und in seinem Buch „Crashtest – Die Risiken des Fliegens“ jetzt veröffentlicht.

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Baden & Sightseeing in Mergozzo

Was anfänglich nach einer neuen Käsesorte klingt, ist in Wirklichkeit ein kleines Fischerdorf unweit des Lago Maggiore. Scheinbar unbedeutend und überschaubar ruht Mergozzo im westlichen Teil und bietet den knapp über 2.000 Einwohnern Zuflucht und Heim. Dementsprechend beschaulich empfängt mich dieser Ort. Was aber auch daran liegen kann, dass es heute erneut regnet und die Temperaturen alles andere als hochsommerlich sind. Um nicht schon wieder einen faulen Tag mit Buch und Wein am See zu verbringen, wage ich mich ins Hinterland und werde angenehm überrascht.

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Auf den Borromäischen Inseln im Lago Maggiore

Folgt man von Mailand kommend nicht dem Hauptstrom der Touristen in Richtung Schweiz, sondern biegt in Höhe Stresa in den linken Seitenarm des Lago Maggiore ein – vorausgesetzt natürlich man bewegt sich per Schiff – wird man alsbald auf eine Gruppe kleiner Inseln stoßen, die wie Perlen aufgereiht entlang des Ufers im Wasser liegen. Das dürften dann wohl die Borromäischen Inseln sein. Idyllisch, italienisch und völlig touristisch beheimatet lediglich eine von ihnen dauerhaft Einwohner. Gemäß der letzten Volkszählung genau 55 an der Zahl! Die Legende wagt darüber hinaus sogar zu behaupten, dass selbst Napoleon auf einer dieser Inseln genächtigt haben soll. Naja, groß genug für den kleinen Mann sind sie ja. Und prachtvoll anzusehen auch noch. Ob sie allerdings dem ganzen Touristenstrom standhalten können, der sich mit Fähre und Schiff tagtäglich hierher quält, will erst noch überprüft werden.

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„Stoppt die Welt, ich will aussteigen“ von Martin Krengel

Abhauen! Alles hinter sich lassen! Der Experte für Zeitmanagement Martin Krengel hat es gemacht: Er vermietete seine Wohnung, verkaufte sein Auto und setzte sich in den Flieger nach Ulan Bator. Sein Buch „Stoppt die Welt, ich will aussteigen“ ist ein ungewöhnlicher und spitzfindiger Reisebericht – offen, witzig, hinterfragend und enorm motivierend.

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