Schlagwort: Outdoor

Unterwegs auf Schmugglerpfaden

Die Sächsische Schweiz war schon vieles: Meeresboden, Holzlieferant und oftmals in wechselndem Besitz. Was nicht immer friedlich abging. Bei großer Gefahr zogen sich die Bewohner der Ortschaften in nahe Höhlen zurück und – zu ungenutzten Zeiten – boten diese Schmugglern und Dieben sicheren Unterschlupf. Die bekannteste dieser Räuberfestungen ist in der Nähe der Bastei zu finden – die Felsenburg Rathen. Aber auch das Hinterland der Sächsischen Schweiz war bei eben jenen heiß begehrt. Dort wo Böhmen und Sachsen aufeinandertreffen tun sich vielerlei Wege auf, die zwar verschlungen aber seit Jahrhunderten begangen sind. Einen von diesen ehemaligen Schmugglerpfaden möchte ich heute vorstellen.

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„Stoppt die Welt, ich will aussteigen“ von Martin Krengel

Abhauen! Alles hinter sich lassen! Der Experte für Zeitmanagement Martin Krengel hat es gemacht: Er vermietete seine Wohnung, verkaufte sein Auto und setzte sich in den Flieger nach Ulan Bator. Sein Buch „Stoppt die Welt, ich will aussteigen“ ist ein ungewöhnlicher und spitzfindiger Reisebericht – offen, witzig, hinterfragend und enorm motivierend.

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Bummeln durch Kos

Zum Abschluss unserer Reise bequemen wir uns ein letztes Mal aus den gemütlichen Liegestühlen am Strand und wollen der Hauptstadt einen Besuch abstatten – Kos. Bummeln und Schlendern sind die Devise und geben somit das Tempo vor. Nicht zu schnell, denn auch heute sollen es wieder weit über 30 Grad Celsius werden. Wir lassen den Wagen am südlichen Ende der Stadt stehen und tauchen auf verschlungenen Pfaden und durch enge Gassen in die historische Altstadt ein. Eine Bilderreise.

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Baden auf Kos

„Nein, heute mal kein Ausflug.“ werde ich am nächsten Morgen geweckt. „Ich will Strand.“ Dem Schmollmund meiner Freundin gebe ich mich gern geschlagen, denn heute gelüstet auch mir nicht nach kulturellen Highlights. Die angekündigten 36 Grad Tageshöchsttemperatur sind schon beim Frühstück unter Palmen zu spüren und so habe auch ich heute Lust auf Müßiggang und Tagträumerei. Am liebsten auf einem Liegestuhl direkt am Meer. Denn genau so ist es: auf Kos gibt es nicht nur interessante Geschichte, sondern auch feinsandige Strände. „Also dann, mein Schatz, pack die Badehose ein. Auf ans Meer.“

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Ruinen über Ruinen: Panagia Palatiani

„Ich nehme ein A.“ Wer sich diesen Buchstaben beim Glücksrad wünscht kommt der Lösung schon ziemlich nahe: Panagia Palatiani. Unser heutiger Ausflug verschlägt meine Freundin und mich in die Wälder rund um Kefalos und damit aufs Hochplateau Palatia im Süden der Insel. Ein eher ruhigerer Teil von Kos, der nicht minder spektakuläre Aussichten bereit hält und durchaus interessant ist.

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Die schönsten Jugendherbergen

In Deutschland gibt es über 500 Jugendherbergen. Allesamt an den herrlichsten Orten, die meisten schick und modern. Und günstig. Vergessen sind kratzige Decken und Gummibrötchen, gereist wird wie früher und ermöglicht so, preiswert die Welt in Deutschland näher kennen zu lernen. Mein Partner Sehnsucht Deutschland zeigt in seiner neuesten Ausgabe die schönsten Jugendherbergen im ganzen Land. Und wer also gern wandert (so wie ich), kann sich hier schon mal eine kleine Inspiration abholen. Für den Familienurlaub entwickeln die Jugendherbergen auch spezielle Erlebnisprogramme.

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Antike am Strand: Ágios Stéfanos

Bedingt durch die strategische Nähe zur Türkei und ideal auf den Seewegen in Richtung Osten gelegen, gilt Kos als recht früh besiedelt. Das heutige Ausflugsziel ist auch genau diesem Umstand zu verdanken. Bereits im 5. Jahrhundert nach Christi erbaut, gilt es damit als eines der ältesten Baudenkmäler auf Kos: die Basilika Ágios Stéfanos. Viele Steine, ein paar Mosaiken und eine Säule, das Ganze zwischen Badegästen am Strand und einem traumhaften Ausblick. Zumindest solange man in Richtung Meer schaut. In die andere Richtung ist da noch einiges verbesserungswürdig.

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Besser verteidigen auf dem Kastell Andimachia

Unser heutiger Ausflug führt uns erneut ins Inselinnere Kos‘, diesmal aber weiter südlich. Unweit der Stadt Andimachia, in der die einzige und immer noch aktive Windmühle der Insel zu besichtigen ist, wagen wir uns erneut auf geschichtsträchtige Wege. An einer militärischen Anlage und landwirtschaftlich genutzten Feldern vorbei, schlängelt sich der Weg bis vor die Tore des Kastells von Andimachia. Mächtig trotzen die Mauern und wirken schon von der Ferne beeindruckend.

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Paléo Pilí oder Schöner Wohnen in Ruinen

Mitten im Dikeos-Gebirge der Insel Kos liegt ein verstecktes Kleinod, das nur den wenigsten Touristen wirklich bekannt ist. Auch wir stoßen nur per Zufall auf diese Einzigartigkeit inmitten der Berge: die staubige Straße, die in Serpentinen in die Berge führt, endet abrupt an einer kleinen Quelle. Neugierig wie wir sind, folgen wir dem dort beginnenden felsigen Weg, der steil auf die Gipfel führt. Von steinalten Olivenbäumen und Zypressen gesäumt gelangen wir wenig später (und völlig durchgeschwitzt) an einer beeindruckenden Sehenswürdigkeit an. Überraschendes tut sich da auf…

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