Entlang des Camino Frances – Pamplona am spanischen Jakobsweg

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Das erste große Ziel auf dem spanischen Jakobsweg ist zumeist Pamplona. Auch Hemingway wusste den fidelen Ort an den Ausläufern der Pyrenäen zu schätzen, verbrachte er doch nicht nur einige Sommer hier sondern widmete Pamplona auch eine Hommage.
Verschlafen da noch direkt am Morgen. Der erste Kaffee in Larrasoana.

Um 6 Uhr morgens herrscht in den Herbergen mehr Betrieb als in der Abfertigungshalle des Flughafens Berlin-Tegel. Gnadenlos wird mit Tüten geraschelt und mit Licht hantiert, während andere, so wie ich, noch in den tiefsten Träumen liegen. Draußen ist es dunkel und kein Tageslicht zeigt sich, während sich die ersten Eifrigen schon auf den Weg machen. Na, da drehe ich mich doch noch einmal um, stecke mein Ohropax tiefer und versuche noch etwas von der Nacht auf mich wirken zu lassen. Vergebens…

Die ursprünglich mittelalterliche Brücke in Trinidad d’Arre.

Von Zubiri nach Pamplona (21km)

Durch das erste Tageslicht wandere ich heute einmal mehr mit Alex und einer sympathischen Belgierin in Richtung Pamplona. Wie immer führt der Weg die Berge hinauf und wieder hinab. Mal gemütlich durch den Wald, bald wieder kurz an unbelebten Straßen entlang. Erst im 5km entfernten Larrasoana gibt es den ersehnten Kaffee und das mittlerweile lieb gewonnen Bocadillo con Jamon y queso.

Wollte ich eigentlich nur bis Trinidad d’Arre laufen, kann ich der Einladung auf ein Glas Wein auf der berühmten Plaza del Castillo durch Alex und Tike dann doch nicht widerstehen und folge den Beiden nach Pamplona. Was für eine Stadt! Aber nur das Centro. Drumherum hat Pamplona den Charme von Berlin-Hohenschönhausen: nämlich keinen. Wenn Hemingway das wüsste…

Jedoch in seinem liebsten Cafe Iruna sitzend, kann man die fast vergessenen Zeiten des San Fermin noch atmen, die zwar heute immer noch zelebriert wird, aber bei weitem nicht mehr das Flair besitzt, wie in Hemingways Roman „Fiesta“. Abends geht es dann mit den Beiden und einer weiteren Belgierin in eine nahegelegene Tapas-Bar. Dass sich die Straßen in Spanien immer erst nach Sonnenuntergang füllen… Leider zu spät, denn nach einem abschließenden Gläschen Wein müssen wir uns auch schon wieder in die Schnarchhöhle aufmachen. Ein Hoch auf Ohropax.

Das neue Museo Navarra in welchem die Geschichte Navarras von der Frühzeit über die Römer bis heute ausgestellt ist. Architekten des 1986 fertiggestellten Neu- und Umbaus waren Jordi Garcés und Enric Sòria.

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