Überblick

Deutschland

Wandern in Deutschland kann seinen ganz eigenen Reiz haben. Von flach an der Küste über geschichtsträchtige Mittelgebirge bis hochalpin in den Alpen bietet die Heimat genug Abwechslung für die Wanderseele. Eine kleine Auswahl davon ist hier zu finden. 

Schattenspender und Rastort in einem: kleine Kapellen am Wegesrand gibt es häufig.

Auf die Geißhöhe – Wanderung durch den südlichen Spessart, Teil 3

Die Sagenwelt des Spessarts ist unheimlich und undurchdringlich. Genau wie seine Wälder. Ob das eine das andere bedingt oder umgekehrt, werde ich wohl nie wirklich herausbekommen. Sehr wohl aber, was die Bewohner seit Generationen bewegt und umtreibt. Erneut sind mein Bruder und ich auf Wanderpfaden durch den Süden des Spessarts unterwegs. Und finden mancherorts Erleuchtung. Natürlich nur im übertragenen Sinne…

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Blick von der Gruftkapelle auf Mespelbrunn

Schloss Mespelbrunn und Umgebung – Wanderung durch den südlichen Spessart, Teil 2

Räuber hatten zu Zeiten der Grafschaften und Kaiser Hochkonjunktur im Spessart. Mussten doch wertvolle Güter und Rohstoffe von Nord nach Süd durch seine Wälder transportiert werden. Und da, wo Wertvolles wenig gesichert durch die Gegend schaukelt, frohlockt der gemeine Haudegen. Der Spessart war gefürchtet und Händler machten lieber einen weiten Bogen um ihn. Das wiederum fanden die Bewohner am Main ganz großartig. Die schlugen nämlich aus der Angst der Reisenden ihren ganz eigenen Profit. In Form von Wegezöllen galt der Fluss als teuer und nicht jeder konnte sich diesen Umweg leisten. So schien die Reise durch den Spessart eine Wahl zwischen Pest und Cholera. Da auch wir immer auf der Suche nach geschichtlichen Hintergründen sind, schnüren mein Bruder und ich erneut den Rucksack und begeben uns auf eben diese Wege. Also die Wanderwege. Schwimmen wäre jetzt nicht so meins …

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Durch den Süden des Spessarts wandert es sich gemütlich im Schatten der Bäume

Vom Schneewittchen aus Lohr – Wanderung durch den südlichen Spessart, Teil 1

Der Spessart meiner Kindheit war mir lediglich durchs Fernsehen bekannt. Als wohlgeratener „Zoni“ war mir der dort spielende Film mit Liselotte Pulver zwar vertraut, hörten aber meine Träume an der innerdeutschen Grenze wieder auf. Es brauchte erst den Fall der Mauer und danach noch knapp 25 Jahre, um mir diesen Kindheitstraum wieder in Erinnerung zu rufen. Aber jetzt, wo die Wege frei und der Wald in erreichbare Nähe gerückt sind, kann es kein Halten mehr geben. Von meinem Bruder begleitet erforschen wir den südlichen Teil des Gebiets, das noch in Kindheitstagen unerreichbar schien…

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Rund um die Seen bei Prenden

Während in Berlin die fleißigen Läufer ihren Marathon laufen, verschlägt es mich einmal mehr ins Barnimer Land. Genauer in die Gegend rund um Prenden. Der idyllische Ort mit seinen knapp 500 Einwohnern bietet nicht nur Ruhe und Abgeschiedenheit, sondern ebenso Geschichte.

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Teutoburger Wald: Hermannsweg

Insgesamt führt der Hermannsweg auf 156 Kilometern entlang des Kamms durch und über den Teutoburger Wald. Geschichtlich bekannt dürfte dieses Gebiet jedem sein, der in der Schule aufgepasst hat und eben jenes Gebirge mit der wichtigen Varusschlacht in Verbindung bringt. So verwundert es auch nicht, dass die Geschichte Teil des Weges ist und für eine abwechslungsreiche Wanderung sorgt. Verbunden mit dichten Wäldern und grandiosen Ausblicken ist der Teutoburger Wald – und ganz besonders der Hermannsweg – ein zu empfehlendes Wandergebiet. Egal ob man wie ich einen Teil der Hermannshöhen wandert oder nur einen Tagesausflug plant.

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Auf dem Hermannsweg – Tag 3

In der Tradition des gestrigen Tages geht es heute munter weiter. Geschichtlich gesehen zumindest. Denn der gestrige Abend in Detmold steckt mir noch ein wenig in den Beinen. Oder vielmehr im Körper. Das nennt man dann wohl einen leichten Kater. Und Schuld war der Glühwein. Immerhin löblich, dass dieser bei den niedrigen Temperaturen Mitte Mai überhaupt noch ausgeschenkt wurde. Daher eine Empfehlung am Rande: das Europäische Straßentheaterfestival in Detmold ist ein echtes Highlight. Es ist witzig, kleinkunstig, unterhaltsam … Aber nicht Thema dieses Blogeintrags. So holen mich die kühlen Temperaturen zwar beizeiten aus dem Bett aber Wandervorfreude schaut dann doch irgendwie anders aus.

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Auf dem Hermannsweg – Tag 2

Von Oerlinghausen zum Hermannsdenkmal (19km)
Der nächste Morgen überrascht mich mit Veränderungen. Über Nacht sind die Temperaturen von gestern Abend 25 auf heute nur noch 8 Grad gesunken. Dicke, schwere Wolken hängen am Himmel aus denen es hin und wieder regnet. Die Eisheiligen haben Einzug gehalten und mit aller Erbarmungslosigkeit meine kurze Hose in die unterste Ecke des Rucksacks verbannt. Das war zwar abzusehen (ein Hoch auf die präzise Wettervorhersage) fühlt sich aber dennoch echt unschön an. Es ist kalt und mir friert’s. Höchste Zeit also, den Wanderstiefel zu schnüren und die heutigen Kilometer mit etwas mehr Tempo anzugehen.

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